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	<title>Jan Knöttig &#187; Google</title>
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	<description>Fortsetzung folgt...</description>
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		<title>Chrome OS: Googles endgültiges Web-Monopol</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 13:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nie wieder Sicherheits-Updates&#8221; klingt wie &#8220;Wir werden nach der Wahl keine Steuern erhöhen, sondern senken&#8221;. Vielleicht sollte Google bei der Ankündigung eines neuen Betriebssystems den Mund nicht gleich zu voll nehmen. Nach &#8220;Chrome&#8221; als Browser soll 2010 &#8220;Google Chrome OS&#8221; &#8230; <a href="http://knoettig.de/08.07.2009.chrome-os-googles-endgultiges-web-monopol.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nie wieder Sicherheits-Updates&#8221; klingt wie &#8220;Wir werden nach der Wahl keine Steuern erhöhen, sondern senken&#8221;. Vielleicht sollte Google bei der <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html">Ankündigung eines neuen Betriebssystems</a> den Mund nicht gleich zu voll nehmen. Nach &#8220;Chrome&#8221; als Browser soll 2010 &#8220;Google Chrome OS&#8221; als Open Source-Betriebssystem auf Basis eines Linux Kernels folgen. Ein nahezu rein web-basiertes System soll es sein, was aus Google-Perspektive auch sinnvoll ist. Schließlich sind sämtliche Google-Dienste im Netz verfügbar und so kann man sie, wenn der Konsument schon beim Kauf seines Netbooks &#8220;Chrome OS&#8221; dazu bekommt, ordentlich pushen. Es könnte in einigen Jahren User geben, die sich dann nicht mehr im Internet, sondern ausschließlich in der Google-Sphäre bewegen. Andere stoßen vielleicht aus der Microsoft-Sphäre hinzu. Vom Regen in die Traufe?<br />
Das Problem ist nicht das berechtigte Anliegen Googles, in möglichst allen Bereichen die größtmöglichen Marktanteile zu ergattern. Wir lethargischen Benutzer, die alles fressen, was man uns vorsetzt und die Bequemlichkeit lieben, die uns Google serviert, sind das Problem. </p>
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		<title>Kostenpflichtiges Verlinken?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 04:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse! Wenn man Hubert Burdas Kommentar zum &#8220;Journalismus im &#8230; <a href="http://knoettig.de/06.07.2009.kostenpflichtiges-verlinken.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerechtigkeits-Rhetorik ist in, erst recht in Wahlkampfzeiten. Fairplay ist toll! Natürlich sind wir auch alle für Freiheit und Demokratie. Kritischen Qualitäts-Journalismus finden wir auch ganz dufte. Und jeder weiß: Google ist böse!<br />
Wenn man <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Hubert Burdas Kommentar</a> zum &#8220;Journalismus im Internet&#8221; liest, könnte man fast zu Tränen gerührt feststellen, dass sich hier einer in Robin-Hood-Manier für das Gute einsetzt.<br />
Doch die Realität ist sehr einfach: Burda möchte mehr Geld verdienen und dabei ein großes Stück vom Kuchen abbekommen, den Suchmaschinen wie Google mit Werbung verdienen. Warum? Weil Google zum Beispiel Focus-Artikel verlinkt. Abgekürzt soll das heißen: Verlinken geht nicht mehr, jedenfalls nicht kostenlos. Da wird der Verleger dann auch sehr konkret und fordert die &#8220;rechtliche Absicherung der wirtschaftlichen Basis&#8221;. Der Gesetzgeber möge also bitte einschreiten. Dass man Suchmaschinen auch ganz einfach blocken könnte, ignoriert Burda hingegen.<br />
Zu befürchten ist, dass der Gesetzgeber tatsächlich einschreitet, wenn die großen Verleger laut heulen. Selbst wenn dieser dann lediglich große Suchmaschinen, die viel Geld verdienen, im Visier haben sollte, darf getrost davon ausgegangen werden, dass dann das Internet als Informationsmedium endgültig zu Grabe getragen werden kann. Man wird in einem Gesetzestext kaum zweifelsfrei festlegen können, wer dann noch wen zu welchen Konditionen verlinken darf. </p>
<p>Wie? Das ist Panikmache? Es ist unrealistisch, dass es soweit kommt? Mag sein, aber wer hätte es vor einigen Monaten für möglich gehalten, dass diese Bundesregierung sogar den Einstieg in die Internet-Zensur vollzieht?<br />
Interessant ist in diesem Zusammenhang das Interview mit Ulrike Langer im <a href="http://trackback.fritz.de/2009/07/04/trb-135-wissenschaftsurheberrecht-quantencomputer-burda/">aktuellen Trackback-Podcast</a> (ab der 29. Minute).</p>
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