Vernachlässigt haben wir das PressConcept-Blog leider zweifelsohne. Zum einen kosten die Vorbereitungen für den anstehenden Start von pressconcept.de viel Zeit. Auf der anderen Seite machen wir das, was eigentlich im Mittelpunkt stehen soll: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Zum Beispiel für Stoppt Merkel!, dem privaten und unabhängigen Web-Projekt zur Bundestagswahl 2009. Nachdem die neue Seite bereits vor einigen Tagen gestartet wurde, folgte jetzt der neue Pressebereich mit der ersten Pressemitteilung, erstellt von PressConcept.
Der recht polarisierende Titel des Projekts sorgt schon fast automatisch in einem Wahljahr für Medienaufmerksamkeit. So berichteten bereits im letzten Wahlkampf unter anderem große Nachrichtenportale wie Spiegel Online, FAZ.net oder die Deutsche Welle über die Seite. Sogar das russische Fernsehen zeigte Interesse.
Um die Aufmerksamkeit im Jahr 2009 noch weiter zu steigern, lohnt sich aktive Pressearbeit. Mit regelmäßigen Pressemitteilungen wird stoppt-merkel.de im Wahlkampf auf eigene Inhalte und Aktivitäten hinweisen. Presseportale und zahlreiche Online-Medien werden so direkt mit Informationen versorgt. Auf der Seite selbst ist jetzt schon die erste Pressemitteilung mit dem Titel “Webseite gegen eine konzept- und orientierungslose Kanzlerin” abrufbar. Mehrere Formate, zum Beispiel PDF, DOC und TXT werden angeboten, so dass sichergestellt ist, dass jeder Journalist oder Blogger bequem auf die Inhalte zugreifen und sie verwerten kann. Der Pressebereich auf stoppt-merkel.de ist nicht zu übersehen. Ein Klick auf “Presse” in der Hauptnavigation führt die Journalisten zu ihrem Ziel. Dort angekommen werden alle wesentlichen Informationen kompakt auf einer Seite aufgeführt. In einem Kurzprofil wird in drei Sätzen erklärt, wer die Initiatoren sind, was sie wollen und seit wann es das Projekt gibt. Hier geht es nur darum, das Angebot zu skizzieren. Romanartige Vorträge sollte man woanders veröffentlichen oder nur individuell auf Anfrage zur Verfügung stellen.
Dann folgt der Pressekontakt mit allen wichtigen Kontaktdaten und einem Ansprechpartner, so dass der interessierte Journalist sofort und ohne Umwege nachfragen kann. Mindestens eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer müssen hier stehen. Wenn vorhanden, sollte man auch ruhig eine Fax- und eine Mobilfunknummer hinterlegen. Auch weitere Angebote wie ein eigener Twitter-Kanal oder Podcasts können an dieser Stelle ruhig erwähnt werden.
Bei den Bildmaterialien darf man nicht geizen, wobei selbstverständlich Qualität vor Beliebigkeit geht. Eigene Banner und Logos gehören genauso dazu wie Fotos in möglichst hoher Auflösung. In Zeiten zunehmender Rechtsunsicherheit sollte darauf hingewiesen werden, dass solche Materialien frei und ohne Auflagen für die Berichterstattung eingesetzt werden dürfen.
Aktive Pressearbeit im Wahlkampf ist eine spannende Herausforderung, über die wir uns freuen. Wir werden gelegentlich in diesem Blog über unsere Erfahrungen berichten. Nicht zuletzt deswegen wird es in nächster Zeit wieder regelmäßiger Einträge geben.













