Im Beitrag “Undurchsichtig – Nachrichten und PR bei Google-News” berichtete das NDR-Magazin Zapp in der letzten Sendung über reine PR-Artikel, die bei Google News auftauchen. Am Beispiel der Agentur “PR-Dienst” wird sehr einfach beschrieben, wie es gelingt, solche Artikel zwischen den Beiträgen von spiegel.de, zeit.de und tagesschau.de unterzubringen: Man stellt den PR-Artikel einfach bei diversen Presse-Portalen ein, die dann wiederum von Google News abgefragt werden. That’s it!
Natürlich ziehen solche Artikel die journalistische Qualität von Google News nach unten. Eine Redaktion, die “gute” und “böse” Artikel voneinander trennt, gibt es nicht. Deswegen kritisiert Zapp das “Nachrichtenportal, das Journalismus ohne Journalisten verbreiten will”. Kann man so sehen, aber vielleicht besteht hier auch ein Denkfehler. Google News ist eine Suchmaschine und kein redaktionelles Angebot. Entsprechend sollte man mit dieser Plattform auch umgehen. Genauso wie die allgemeine Google-Suche nicht nur wertvolle Treffer ausspuckt, sollte man auch die Resultate einer News-Suchmaschine kritisch betrachten. Wer das nicht kann, sollte keine Suchmaschine bedienen, denn die ist immer “undurchsichtig”.
- ndr.de: Videobeitrag bei Zapp












Beim Ansehen des Videos ging es mir vermutlich wie dir… ich fragte mich die ganze Zeit wie man Google News mit zB. SPON in einem Atemzug gleichsetzen kann? oO
Ob man nun “News” sucht, Bilder, etc.pp. Google bleibt eine Suchmaschine.
Das generelle Problem der Suchmaschinen ist aber nach wie vor, dass die echten (du nanntest es “wertvollen”) Suchergebnisse mit Trash verwässert werden können… und zwar durch jeden beliebigen John Doe.