Petition für Netzneutralität unterstützen

“Das Ende der Netzneutralität wäre das Ende des freien Internets wie wir es kennen”, so die Begründung der aktuellen Petition “Neutrale Datenübermittlung im Internet” an den Deutschen Bundestag.
Netzneutralität bedeutet, dass alle Daten von den Providern gleich behandelt werden müssen. Ohne diese Gleichbehandlung werden bestimmte Angebote im Netz bevorzugt, während andere Dienste benachteiligt oder sogar ganz geblockt werden. Wirtschaftliche Interessen der Provider und Diensteanbieter stehen dann also im Vordergrund, während vornehmlich kleine und private Betreiber sowie alle Nutzer das Nachsehen haben.
Es geht um die bedrohte Freiheit des Netzes mit unübersehbaren Gefahren für Netz-Demokratie und Ökonomie, wenn das Prinzip der Netzneutralität immer weiter aufgegeben wird. “Netzneutralität” ist kein neues Thema, wer sucht, findet viele gute Beiträge dazu im Netz. Stellvertretend für diese empfehle ich eine gut ein Jahr alte Ausgabe des Elektrischen Reporters (10 Minuten). Weiterlesen

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Facebook, mir graut vor Dir!

Freunde, egal ob echte oder virtuelle, sind quasi die Währung bei Facebook und um viele zu bekommen, zahlt man offenbar einen hohen Preis:
Facebook "Freundefinder"
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Facebook, mir graut vor Dir!
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jogmap.de – das “All inclusive”-Portal für Läufer

jogmap.de - Community für Läufer

jogmap.de - Community für Läufer

Nach der im vierten Kommentar finalisierten Lobhudelei auf dailymile (DM), ist es schon fast ein Akt der Fairness, auch ein paar Worte über jogmap.de (JM) – wie gesagt, dem quasi deutschen Pendant – loszuwerden. Während DM eine Trainingsplattform ist, die sich nahtlos ins Social Network-Geflecht zwischen Facebook, Twitter und dem eigenen Blog einfügt, geht JM eher in die inhaltliche Tiefe. Ein wichtiger Vorteil ist natürlich die starke deutsche Community, die wohl nahezu jede Region ausführlich abbildet. Weiterlesen

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dailymile: Plattform und Tool für Trainings-Angeberei

dailymile am 01. Juli 2010

dailymile am 01. Juli 2010

Dailymile ist ein sehr einfaches Tool, um zum Beispiel als Läufer Trainingsresultate zu dokumentieren. Diese werden dann auch im eigenen Profil festgehalten und man kann sie per Facebook Connect und Twitter gleich den Freunden mitteilen. Diese vermeintliche Angeberei kann auch schnell zur “Schämerei” führen, wenn man das Training schleifen lässt, was man dann ja ebenfalls öffentlich dokumentiert. Wichtigster Aspekt ist für mich einfach, abgelaufene Kilometer zu dokumentieren. Stolze 6,11 Kilometer kann ich dabei schon für heute verbuchen und dailymile teilt mir dafür mit, dass ich dabei angeblich 419 Kalorien verbraucht habe. An guten Tagen mit etwas mehr Zeit und weniger Hitze sind dann auch schon mal 15 bis 20 Kilometer drin. Um die große Blamage abzuwenden muss ich also fortan wirklich regelmäßig laufen, denn auch in der Sidebar werden die Resultate abgebildet.

Mit jogmap.de gibt es übrigens auch ein deutsches Pendant zu dailymile, das mir aber nicht sehr übersichtlich erscheint und bei den Funktionen etwas hinterher hinkt.

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Kleine Blog-Perestroika

Altes Blog, aber mal wieder eine neue Adresse. Die Domain webthemen.de wird kurzzeitig ruhen und dafür werde ich ab sofort und auch langfristig meine Namensdomain “knoettig.de” zum Bloggen einsetzen. Somit schließt sich der Kreis, denn schon die allerersten Gehversuche in Sachen Blogging fanden 2003 unter dieser Domain statt. Im Moment verwende ich übergangsweise das neue Standardtheme von WordPress 3.0. Mit der Zeit wird das noch deutlich angepasst oder durch ein eigenes beziehungsweise anderes Outfit ersetzt.
Die Webthemen sind keinesfalls tot, sondern gehen erstmal in eine lange Sommerauszeit, eventuell mit anschließender Herbst- oder gar Kreativpause. Per Redirect wird zur Zeit hierher umgeleitet. Feed-Abonnenten sollten trotzdem die neue Adresse verwenden, da diese Umleitung nur vorübergehend aktiv ist.
In den Startlöchern steht zudem noch ein weiteres Blog mit überwiegend politischen Inhalten. Es könnte sich also tatsächlich lohnen, hier gelegentlich mal wieder rein zu schauen.

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Webthinking ist da!

Webthinking - Webdesign, Webprogrammierung, Medienarbeit und SEO

Webthinking - Webdesign, Webprogrammierung, Medienarbeit und SEO

Webdesign, Webprogrammierung, SEO und Medienarbeit unter einem Dach. Das ist der Anspruch von webthinking.de, zugleich auch Nachfolge-Plattform von Marcs NET73. Die Medienarbeit – gerade auch unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten, die Online-PR und Social Networks bieten – bekommt in einigen Wochen dann nochmal eine eigene Angebotsseite. Gebloggt wird selbstverständlich auch!

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“Beobachtet was Euch beobachtet”

Für die Innenstadt von Oldenburg verordnet der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) den Einsatz von Überwachungskameras und missachtet dabei bewusst das Votum des Stadtrates. Indes stellt der niedersächsische Datenschutzbeauftragte Joachim Wahlbrink fest, dass über 99 Prozent der Überwachungskameras im Land gegen die Datenschutzbestimmungen verstoßen. Sie werden demnach “von fast allen überprüften Behörden und von zwei Dritteln der überprüften Kommunen ignoriert”, so Wahlbrink.

Spot the Cam

Spot the Cam

Da wird es Zeit, den Spieß um zu drehen: “Beobachtet was Euch beobachtet!” So lautet das Motto von Spot the Cam. Bestehende Überwachungskameras werden hier auf einer Kamerakarte dokumentiert und jeder kann welche hinzufügen. Dabei soll auch festgehalten werden, ob sie im öffentlichen Raum steht oder privat eingesetzt wird, um welchen Kameratyp es sich handelt und ob sie entsprechend beschildert ist. Zunächst werden nur Kameras aus Baden-Württemberg gesammelt. Eine bundesweite Ausdehnung des Projekts soll aber noch folgen.

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Netzneutralität in 1:40 Minuten erklärt


Auf der Datenautobahn darf es keine Maut geben!
(Quelle: Youtube / tageszeitung)

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Twitter: Training mit 140 Zeichen

“What are you doing?”, fragte mich Twitter vor etwa drei Jahren zum ersten Mal und mir fiel keine intelligente Antwort ein. Damit hatte das Gezwitscher für mich bevor es überhaupt losgehen konnte ein jähes Ende gefunden – vorläufig. In der Folgezeit festigte sich meine Meinung, dass Twitter überflüssig sei und sich sowieso nicht durchsetzen würde. Solange, bis der Hype, ausgelöst durch die Wahl von Barack Obama, auch bei mir ankam. Wenn ein großer Wahlkampf unter anderem mit Twitter erfolgreich gestaltet werden kann, fällt es schwer, einen solchen Dienst weiter zu ignorieren. So kam es dann, dass ich widerwillig in den sauren Apfel biss und mit dem Zwitschern anfing. Zunächst etwas hilflos entwickelte sich nach und nach Begeisterung. Dass man sich mit 140 Zeichen sogar über anspruchsvolle Themen äußern könnte, hielt ich für undenkbar. Aber es ging!

StopptMerkel @ Twitter

StopptMerkel @ Twitter


Da vor einem Jahr auch in Deutschland ein Wahlkampf vor der Tür stand und wir mit einer Netz-Kampagne ein bisschen mitmischen wollten, begann hier das erste Experiment. Schnell konnten Follower gewonnen werden und es gelang, die Aufmerksamkeit auf das Hauptprojekt zu lenken. Gleichzeitig entwickelten sich über Twitter interessante Kontakte zu anderen Aktivisten im Wahlkampf, auch zu einigen von der “anderen” politischen Seite. Mit zündenden Themen konnte über Twitter für das eigene Anliegen effektiv geworben werden. Weiterlesen

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Social Web: Zwischen RTL-Talk und Big Brother

TwitterVor 15 Jahren haben wir uns über die armen Schweine amüsiert, die sich vor einem Millionenpublikum in den nachmittäglichen RTL-Talkshows über ihr Privatleben auskotzten. Vor 10 Jahren begann das “Big Brother”-Zeitalter im Fernsehen, was wir immerhin noch mit einem großen Kopfschütteln quittierten.
TV war gestern, Internet ist heute. Inzwischen sind wir alle die Protagonisten und bewegen uns zwischen RTL-Talk und Big Brother. Wir nennen es Social Web. Bei den VZs veröffentlichen wir unsere Party-Fotos, bei Facebook erzählen wir unseren “Freunden” – nicht selten hunderte oder tausende -, was für tolle Sachen wir gerade wieder privat erlebt haben, selbstverständlich verknüpft mit all unseren Daten wie politische Einstellung, Religion, Beziehungsstatus, Kontaktdaten – einfach alles. Über diverse Applikationen, leiten wir mitunter unsere Daten an die jeweiligen Anbieter, die wir in der Regel nicht einmal kennen, weiter. Über Twitter erfährt jeder alles über uns quasi in Echtzeit. Was wir gerade machen, wo wir uns aufhalten, unsere Einstellungen und eben alles, was wir sonst noch für erwähnenswert halten. Alles ist privat, aber nichts bleibt mehr privat. Wir mutieren zu öffentlichen Personen, obwohl wir keine Personen des öffentlichen Interesses sind. Noch tragischer: Es gibt Konsumenten, die den ganzen Dreck tatsächlich lesen.

Soweit die schöne bunte Welt des Social Webs – einseitig betrachtet. Die andere Seite, nämlich die Chancen und Möglichkeiten, die man hat, um gute Projekte, Kampagnen oder andere Anliegen mit Unterstützung der sozialen Netzwerke zu fördern, gibt es auch. Das ist unter anderem der Stoff für weitere Webthemen, die in Kürze folgen.

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